FÜR EINE LEBENS- UND

LIEBENSWERTE STADT!

UNSER STIFTUNGSKAPITAL

WERDEN AUCH SIE

ANSTIFTER!

Projekte der Bürgerstiftung Remscheid:

START

KONTAKT

  • Instandsetzung der Gräber von Daniel Schürmann und der Familie Böker

    Im Frühjahr 2003 sprach uns eine Remscheider Bürgerin an, dass sie mit großem Bedauern beobachten würde, wie das Grab von Daniel Schürmann mehr und mehr verwildert.

     

    Frau Friedrichs regte an, ob nicht unsere Stiftung eingreifen könnte. Hier wurden wir vor eine Aufgabe gestellt, die uns völlig überraschte, im Vorstand und Stiftungsrat aber sofort auf offene Ohren stieß. Frau Friedrichs, die sich mit dem Leben von Daniel Schürmann sehr beschäftigt hatte und auch nähere Informationen über die Grabstätte hatte, war uns eine unentbehrliche Hilfe.

     

    Das Grab stand mittlerweile unter Denkmalschutz, obwohl es in einem wirklich schlechten Zustand war.

     

    So war eine enge Zusammenarbeit mit der unteren Denkmalbehörde notwendig, die auch wirklich glänzend klappte. Zur Finanzierung der anfallenden Arbeiten erhielten wir von Herrn Tony Roetzel eine großzügige Spende, die Friedhofsgärtnerei Wörner zeigte sich ebenfalls sehr großzügig.

     

    Wichtig war auch, dass Herr Wörner berichten konnte, wie das Grab einmal ausgesehen hat, denn so wussten wir, wie die neue Gestaltung auszusehen hatte.

     

    Mit Hilfe von engagierten Bürgern, die hier ihre Zeit gaben oder ihre Geldbörse öffneten, konnte der Remscheider Bevölkerung am 18.9.2003 das neugestaltete Grab unseres bekannten Bürgers vorgestellt werden.

     

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    Fast jedem Remscheider ist der Name der Familie Böker ein Begriff. Robert Böker, einst Ratsmitglied, gab den Anstoß für die erste Trinkwassertalsperre in Deutschland.

     

    Er hat auch dafür gesorgt, dass Remscheid eine elektrische Straßenbahn bekam, übrigens die zweite in Deutschland.

     

    Sein Bruder Moritz engagierte sich als Chef der BSI stark im sozialen Bereich, so ließ er die Siedlung Bökerhöhe errichten und versicherte seine Angestellten und Arbeiter in einer eigenen Betriebskrankenkasse.

     

    Menschen, die sich so sehr um ihre Stadt verdient gemacht haben, verdienen auch ein würdiges und gepflegtes Grab.

     

    Der Firmennachfolger, Herr Ulrich Mennenöh zeigte sich sehr großzügig und stellte der Bürgerstiftung Remscheid die Mittel zur Verfügung, um die Grabstätte der Familie Böker wieder herrichten zu lassen.

     

    Arbeitslose Jugendliche haben dann ihre ganze Kraft eingesetzt, um die Marmorwand mit den eingravierten Namen der Verstorbenen freizulegen und das Grab mit Stauden zu bepflanzen. Tatkräftig standen ihnen aber auch zwei Stifter der Bürgerstiftung zur Verfügung.

     

    Frau Schumacher und Herr Milz waren immer zur Stelle, übernahmen die Laufereien und packten mit an.

     

    Vielen Dank an alle Beteiligten!

     

     

  • Kunst-Projekt an Remscheider Schulen

    Als unser erstes Projekt wurde eine Kunstinitiative an einer Remscheider Grundschule ins Leben gerufen. Künstler aus der ortsansässigen Gruppe "Werkhaus" machten einmal wöchentlich Kunstunterricht in je einer Klasse eines Jahrgangs der "Grundschule Mannesmann" und in einer Gruppe des Kindergartens "Dicke Eiche". Sie waren nicht an den Lehrplan gebunden. Ziel war es, mit den Kindern Kunst zu erleben und ihnen Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, sich in der Freizeit zu beschäftigen und sich bei Problemen ein Ventil zu verschaffen. Fernziel des Projektes war es, schon in frühen Jahren genereller Lustlosigkeit, Gewalt und Rassismus entgegenzuwirken.

     

    Von der ersten Unterrichtsstunde an machten die Kinder begeistert mit. Sie konnten sich sehr rasch besser konzentrieren und zeigten mehr Spaß an der Schule. Schon bald lösten sich feste Gruppierungen oder Sprachbarrieren in den Klassenverbänden auf und die Kinder gingen freier miteinander um. Schnell lernten sie, sich untereinander zu einigen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Kinder, die aufgrund fachspezifischer Defizite in eine Außenseiterrolle gedrängt waren, brachten sich durch ihre künstlerischen Fähigkeiten wieder in die Gruppe ein und wurden respektiert.

     

    Lehrer und Eltern, wie auch jeder gerngesehene Gast waren nach ihrem Besuch von dem positiven Einfluss dieser Arbeit überzeugt. Zum Ende des Projektes fand ein großes Schulfest statt, bei dem die Kinder ihre Arbeiten der Öffentlichkeit zeigen konnten. Einen kleinen Eindruck davon vermitteln die beispielhaften Bilder auf diesen Seiten. Dieser Tag wird allen Beteiligten als ein großer Festtag in Erinnerung bleiben.

     

     

    Die nachhaltig positive Wirkung dieser Kunstaktion hat uns überzeugt, dieses Projekt fortzuführen.

    In den letzten Jahren wurden folgende Schulen durch das Kunstprojekt gefördert:

     

    GGS Mannesmann (zweimal)

     

    GGS Reinhagen

     

    KGS Julius-Spriestersbach

     

    GHS Hackenberg

     

    Ernst-Motitz-Arndt-Gymnasium

     

    Gertrud-Bäumer-Gymnasium

     

  • Der BürgerTalk

    Im Jahr 2004 lud die Bürgerstiftung Remscheid zum 1. BürgerTalk.

     

    Diese Veranstaltung - lange eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Stiftung - stellte Remscheider Bürger mit einer aussergewöhnlichen Geschichte vor.

     

    Der erste BürgerTalk war eine gelungene Veranstaltung mit sehr gesprächigen Gästen, professionellen Moderatoren und einem großen, interessierten Publikum.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Die damaligen Chefredakteure unserer Remscheider Zeitungen, Herr Lamerz und Herr Slotwinski, führten mit geschickten Fragen die Gespräche und ließen genügend Raum für ernste Anmerkungen wie auch lustige Anekdoten.

     

    Die Gästeliste hatte so manchen Remscheider zum Zuhörer werden lassen, der bei Horst Kläusers Ausführungen über das Leben in Washington und Moskau so manches Mal schmunzeln musste.

     

    Ernste Worte brachte Rolf Söhnchen mit zur Veranstaltung, denn in seinem Amt als Amtsgerichtsdirektor und Jugendrichter wusste er über manche Verfehlung zu berichten. Aber er konnte die Zuhörer auch mit witzigen Geschichtchen rund um das Gericht  zum Lachen bringen.

     

    Ganz andere Einblicke in das Leben gab der Bestatter Frank Pinnow. Der Tod gehört zum Leben. Trotz des täglichen Umgangs mit der Trauer gibt es immer wieder Fälle, die auch den Bestatter an seine Grenzen bringen.

     

    Am Ende des Abends konnte die Bürgerstiftung auf eine gelungene Veranstaltung blicken. Sogleich stand auch fest : Der BürgerTalk geht weiter.....

     

    Weitere vier unterhaltsame und informative BürgerTalk-Veranstaltungen fanden statt.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Das START-Projekt

    START gibt der erfolgreichen Integration ein Gesicht!

     

    Das Gesicht der Remscheider Bürgerstiftung gehört zu Timur Artchoev.

     

    Timur wurde als Stipendiat im Jahr 2006 in das START-Programm aufgenommen und jährlich mit einem Betrag von 5.000,00 € durch die Bürgerstiftung Remscheid gefördert.

     

    Dieses Geld wurde eingesetzt für ein Notebook und die Kosten des Internet-Anschlusses, für Bücher, Bildungsreisen und -seminare, die von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung veranstaltet wurden.

     

    In seiner Zeit als Stipendiat machte Timur den 10.Klasse-Abschluss auf einer Remscheider Hauptschule und wechselte dann auf das Gertrud-Bäumer-Gymnasium, um sein Abitur zu machen.

     

    Im Jahr 2009 legte er erfolgreich seine Abiturprüfung mit einem Durchschnitt von 1,8 ab. Heute studiert Timur Maschinenbau in Aachen und wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg viel Glück und Erfolg!

     

  • Musik am Nachmittag

    Viele Seniorinnen und Senioren in Remscheid kennen die jährliche Veranstaltung "Musik am Nachmittag".

     

    Hier werden sie eingeladen, bei Kaffee und Kuchen klassischer Musik zu lauschen, die von Musikern der Bergischen Symphoniker vorgetragen wird.

     

    Diese Veranstaltung findet regelmäßig statt. Im Jahr 2009 sah es zunächst so aus, dass sie nicht mehr stattfinden konnte, da die Stadt Remscheid die benötigten Mittel nicht mehr zur Verfügung stellen konnte.

     

    Durch die Zusammenarbeit verschiedener Initiatoren wurde dieser Nachmittag möglich gemacht.

     

    Die Bürgerstiftung Remscheid unterstützte die Veranstaltung und übernahm die Kosten für die Bewirtung.

     

    So konnten 200 Seniorinnen und Senioren am 13.November 2009 die "Musik am Nachmittag" bei Kaffee und Kuchen genießen.

     

  • Handysammlung

    Von Januar bis März 2010 stand eine rote Sammelbox im Alleecenter, dort konnten alle Bürger ihre alten Handys entsorgen.

     

    Die Vodafone Stiftung arbeitete bei der Sammelaktion mit den Bürgerstiftungen Deutschlands zusammen. Für jedes eingesammelte Handy erhielt die Bürgerstiftung Remscheid 3,00 € für ein Jugendprojekt in unserer Stadt.

     

    In der Zeit von Januar bis Ostern wurden 366 Handys im Alleecenter gesammelt, d.h. 1098,00 € waren für ein Projekt sicher und eine umweltgerechte Entsorgung garantiert.

  • Der Klick im RIC

    Im Jahr 2005 startete die Bürgerstiftung mit einem Projekt der Generation 50+.

     

    Im Remscheider-Internet-Cafe (RIC) wurden erstmalig Internetkurse für Remscheider über 50 Jahren angeboten.

     

    In Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid, die das RIC unterhielt, wurden dort Interessierte geschult, um sich in der neuen Welt des Internets zurechtzufinden.

     

    Der Eine möchte endlich am Online-Banking teilnehmen oder der Andere Emails ans andere Ende der Welt versenden. Hier wird erklärt und am Computer praktisch geübt.

     

    Die Bürgerstiftung Remscheid, vertreten durch Christine Schumacher und Uwe Schabla, begleitete die wöchentlichen Treffen und zahlte die Aufwendungen für die Referenten.

    Dieses Angebot wurde gerne angenommen, sodass schnell Wartelisten für neue Kurse eingerichtet wurden.

     

    Seither finden die Kurse kontinuierlich statt.

    Da mittlerweile das RIC wegen der Sparzwänge der Stadt geschlossen wurde, konnte die Bürgerstiftung Remscheid vereinbaren, dass die Kurse in der Städtischen Bücherei stattfinden.

  • Schooldinner

    Sie meinen, junge Leute seien nicht an Benimm und gesellschaftlichem Umgang interessiert?  --- Weit gefehlt!

     

    Zusammen mit dem Schützenhaus, Espresso Bar Lavazza, Nordsee, Gemüsehandel Gedik und dem RIC hat die Bürgerstiftung Remscheid das Schulkochprojekt "Schooldinner" initiiert.

     

    Schüler von verschiedenen Remscheider Schulen trafen sich an drei Nachmittagen, um in einer Schulküche zu kochen und sich über gesunde Ernährung zu informieren.

    Salvatore Lerose stand den jungen Leuten hilfreich zur Seite.

     

    Am Abend wurde dann perfekt an schön gedeckten Tischen serviert, geübt wurde dieses im Vorfeld unter Anleitung des Schützenhauses.

     

    So durfte die Bürgerstiftung an einem Abend eigene Gäste zum "Schooldinner" bitten und alle genossen einen wunderbaren Abend mit perfektem Service!

  • Der Mehrgenerationen-Fitnessplatz

    Zum 10-jährigen Bestehen der Bürgerstiftung Remscheid wurde den Remscheider Bürgern und Bürgerinnen ein Fitnessplatz am Stadtpark, unterhalb des Sportbades, übergeben.

     

    Die Stifter der Bürgerstiftung Remscheid legten einen beachtlichen Geldbetrag zusammen, um dieses Projekt zu ermöglichen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    9 verschiedene Fitnessgeräte, die wetterfest sind, wurden durch die Bürgerstiftung installiert. Die Stadt Remscheid hat den Platz zur Verfügung gestellt und so konnte mit Hilfe aller Beteiligten eine kleine Sport-Oase geschaffen werden.

     

    Heute können wir sagen, dass der Fitnessplatz sehr gut angenommen wird.

    Seniorentreffen, Schul- und Vereinssport als auch Einzelpersonen nutzen die Geräte, um ihre persönliche Leistungsfähigkeit zu steigern und zu erhalten.

     

    Unsere Idee, einen Raum für Jung und Alt zu schaffen, ist Wirklichkeit geworden!

  • Poetry Slam mit Auslobung des Karl-Michael-Vogler-Preises

    Texte selber schreiben und dann vortragen -das ist eine Kunst, die gelernt werden kann!

     

    Das Projekt "Sag es Laut", das die Bürgerstiftung Remscheid im November 2011 in der Kraftstation durchführte, zeigte, was in den Remscheider Jugendlichen steckt.

     

    Unter der professionellen Anleitung von Pamela Granderath, schrieben, dachten, probten und erfuhren die Jugendlichen, worauf es bei der Erstellung und dem Vortragen  poetischer Texte ankommt.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Nicht nur die Schreibwerkstatt brachte neue Erfahrungen, sondern auch Übungen am Mikrofon und der Vortrag vor dem Publikum ließen neue Eindrücke entstehen.

     

    "Sag es Laut" war ein Projekt mit vielen Facetten. Über den Sommer wurden die Jugendlichen mit verschiedenen Poetry Slams auf das Projekt eingestimmt, bevor es dann im November ernst wurde.

     

    Sie haben noch nie einen Poetry Slam (Dichterwettstreit) erlebt?

    Hier sei ein kleiner Hinweis gestattet!

     

     

    Die Bürgerstiftung Remscheid veranstaltet jedes Jahr einen Poetry Slam in Remscheid und lobt den Karl-Michael-Vogler-Preis aus. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von den jugendlichen Dichtern überraschen - wir freuen uns auf Sie!

  • Zahnrettungsboxen und Zahngold

    Seit Januar 2011 stehen in vielen Zahnarztpraxen in Remscheid die Zahngoldsammelboxen der Bürgerstiftung Remscheid.

     

    Dies ist einzig und allein auf die Initiative der Mitglieder der ZIRS (Zahnärzte Initiative Remscheid) zurückzuführen. Die dort engagierten Zahnärzte machen sich bei ihren Patienten dafür stark, dass entfernte Zähne mit Edelmetall der Bürgerstiftung Remscheid gespendet werden. Hierdurch werden hilfreiche Gelder für die Arbeit der Bürgerstiftung gesammelt. Diese Gelder fließen in Projekte unserer Arbeit, die den Remscheidern - ob groß, ob klein - zugute kommen.

     

    Unsere erste Aktion aus der Zahngoldsammlung:

    Einführung des Zahnrettungskonzeptes in Remscheid!

     

    Die ZIRS und die Remscheider Bürgerstiftung haben im September 2011 die Schulen und Schwimmbäder mit sogenannten Zahnrettungsboxen ausgestattet und leisten so einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Zähne, besonders bei Kindern.

     

    So wird gewährleistet, dass verletzte Zähne optimal versorgt und behandelt werden können.

    Es ist immer wieder dramatisch, wenn ein gesunder Zahn durch einen Unfall verloren oder stark beschädigt wird. Kaum bekannt ist, dass Zähne wieder einsetzbar sind - schnelles Handeln vorausgesetzt.

     

    Die Zahnrettungsaktion soll aufklären, wie bei Zahnunfällen gehandelt werden soll.

    Dies erhöht die Chancen, dass die herausgeschlagenen Zähne möglichst schnell zum Zahnarzt transportiert werden und dort fachgerecht eingesetzt werden können. Zugleich können dann dort durch sorgfältige Untersuchungen weitere Schäden festgestellt und behandelt werden.

  • City Bound

    Vom 12. bis 16. November 2012 wurde an der Pestalozzi-Schule in Remscheid-Lennep ein sogenanntes City Bound Projekt von der Bürgerstiftung durchgeführt.

     

    Bei "City Bound" ist das Lernfeld die Stadt (Remscheid), die mit wenigen Mitteln anders erlebt und gesehen werden soll. Die Zielgruppe bestand aus Jugendlichen, die sich im Übergang zwischen Schule und Beruf befinden. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken, Souveränität zur flexiblen Bewältigung von Situationen sowie die Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Dabei werden den Jugendlichen im Laufe der Woche verschiedenste Aufgaben gestellt, die in einer bestimmten Zeit zu erledigen sind.

     

    Beispielsweise ist ein Foto zu machen, auf dem 9 Frauen, 6 Kinder und 10 Männer sowie 4 Hunde zu sehen sein sollen. Hierbei müssen die Jugendlichen mit fremden Menschen Kontakt aufnehmen, ihre Aufgabe verständlich kommunizieren und die bereits gewonnen Menschen "bei Laune halten". Oder aber die Teilnehmer bauen ein Streetcafe auf und laden Passanten zu Kaffee und Kuchen ein, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

     

    Entscheidend bei allen Aktionen dieser Art sind die intensiven Vorbereitungen und Begleitungen sowie die anschließende Reflexion des Erlernten und Erfahrenen. Das Motto hierbei:

    Handlungsorientiertes Lernen hat den größten Erfolg!

     

    Eine besondere Herausforderung war die Wahl der Schule. Die Pestalozzi-Schule ist eine Sonderschule für Kinder und Jugendliche mit Lernschwächen. Wir meinten, und da gab uns die Schulleitung Recht, dass genau diese Jugendlichen eine außergewöhnliche Förderung verdient haben. Hier sollte ein besonderer Fokus auf die Kommunikationsfähigkeit gelegt werden, da diese Jugendlichen in Kürze Vorstellungsgespräche zu bewältigen hatten.

     

    Das Projekt war ein voller Erfolg und war so besonders, dass sogar der WDR einen kurzen Bericht in der Lokalzeit gesendet hat.

     

    Und wir können Ihnen eine besondere Meldung machen:

     

    Durch das Projekt hat eine Schülerin einen Ausbildungsplatz gefunden!

     

     

  • Förderung und Unterstützung Teo Otto Theater und Patenschaft Orchester

    Was macht eine Stadt liebens- und lebenswert?

     

    Sicher trägt zu einem großen Anteil das Kulturangebot von Remscheid dazu bei.

     

    Da die Stadt an jedem Ende sparen muss, sieht die Bürgerstiftung Remscheid ihre Aufgabe auch im Erhalt des Kulturangebotes in unserer Stadt.

     

    Deshalb haben wir eine Patenschaft für einen Musiker der Bergischen Symphoniker übernommen und tragen so, mit einem jährlichen Betrag von 1.200,00 € zum Erhalt unseres Orchesters bei.

     

    Das Teo Otto Theater steht auch immer wieder auf dem Prüfstand, wenn es um Einsparungen in der Kulturszene geht. Aber möchten Sie darauf verzichten, in Ihrer Heimatstadt ins Theater gehen zu können?

     

    Um die Besucherzahlen zu erhöhen, muss auch überregional für die Vorstellungen geworben werden. Diese Akquise unterstützten wir, indem die Bürgerstiftung die Kosten für 3 Anzeigen in der "Zeit" übernommen hat.

     

    Und tatsächlich - die Besucherzahlen sind gestiegen und Remscheid wurde außerdem über die Stadtgrenzen hinaus bekannter!

     

    In diesem Jahr werden wir wieder weitere Anzeigen finanzieren, um einen Beitrag zum Fortbestand unseres Theaters zu geben!

     

  • Musikprojekt an der Nelson-Mandela Schule (Sekundarschule)

    Das Konzept richtet sich an die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Schuljahres der Sekundarschule Remscheid.

     

    Dieses Projekt verbindet gemeinsames Musizieren in der Gruppe mit dem Gedanken, Schülerinnen und Schülern bürgerschaftliches Engagement nahezubringen, indem sie sich mit einem individuellen Musikprogramm bei gemeinnützigen Organisationen für gesellschaftliche Integration engagieren.

     

    Durch dieses Projekt können die Schülerinnen und Schüler Eigenständigkeit beweisen, Ideenvielfalt und Teamgeist entwickeln, ihre Lebenswelt erweitern und durch die Auftritte Stärkung ihrer Persönlichkeit erfahren:

     

    Musik macht stark - mich - dich - alle!

     

    Die Schule der Zukunft muss die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler stärker in den Fokus rücken.

     

    Die Gesellschaft hat sich gewandelt. Schulabschlüsse sind lange nicht mehr ausreichend, um einen begehrten Ausbildungs-, Studien- und Arbeitsplatz zu bekommen.

     

    Wer die Welt außerhalb von Schule kennt, weiß genau, beim Lernen geht es immer um den Nutzen. Lernen heißt, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihr Anliegen zu erkennen, zu einer Fähigkeit auszubauen und für sich und das Gemeinwohl einzusetzen.

     

    Das ist die Basis unternehmerischen Denkens:

    Wenn das Wohl meines Gegenübers im Mittelpunkt steht, habe auch ich etwas davon.

     

    Wenn Menschen sich eines Tages Gedanken machen, wie sie anderen das Leben leichter, besser und schöner machen können, dann wird der Nutzen von Schulbildung für einen selbst und damit auch für die Gesellschaft spür- und sichtbar.

     

    Durch das Musizierförderprojekt "PauLha" kann sich die Schule von einem reinen Ort der Wissensvermittlung verstärkt in Richtung Persönlichkeitsentfaltung wandeln und den Heranwachsenden darin unterstützen, später im Berufsleben ein glaubhaftes und vertrauensvolles Bild seiner selbst abzugeben.

     

    Das geht nur, wenn er sich selbst kennenlernen und ausprobieren durfte und nicht, wenn er nur über auswendig gelerntes Wissen verfügt.

     

     

  • Singen mit Senioren und Menschen mit Demenz

    Singkreis seit Herbst 2014

     

    Seit Herbst 2014 bietet die Bürgerstiftung Remscheid allen Betroffenen und deren Angehörigen einen Singkreis unter der Leitung der Musikgeragogin Frau Dorfmüller,an.

    Die Treffen zum Singen und Musizieren finden in den Räumen des Wiedenhofes statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Auftritt im Alleecenter zur Woche der Senioren 2016

    Der Singkreis in der Cafetria im Wiedenhof

    Mittlerweile hat sich dieser Singkreis fest etabliert und die Teilnehmer erfreuen sich an Volksliedern und Liedern aus Jugend und Kindheit, die zusammen gesungen werden.

     

    In regelmäßigen Abständen wird ein gemeinsames Kaffeetrinken mit den Angehörigen angeboten.

    Hier soll zusammen gesungen werden, aber diese Termine sollen auch zum den Austausch unter den pflegenden Angehörigen genutzt werden.

     

  • Jugendprojekt mit Remscheider Schulen zum Thema Demenz

    Wir konnten vier Remscheider Schulen begeistern, an einem Projekt zu "Demenz" teilzunehmen.

     

    Die heutigen Schüler werden sehr wahrscheinlich irgendwann in ihrem Leben mit diesem Thema konfrontiert werden. Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt kontinuierlich an, schon deshalb, weil die Menschen immer älter werden.

     

    Wir haben uns gefragt, wie kann man junge Menschen an das Thema heranführen?

    Unser Ziel ist es nämlich, Verständnis und Verstehen für diese Krankheit zu wecken und Berührungsängste zu überwinden. Nur so wird ein liebe- und respektvoller Umgang mit den Betroffenen möglich sein.

     

    Wir wollten die Schüler gleichzeitig sensibilisieren für den Alltag, wenn sie eventuell einen hilflosen alten Menschen auf der Straße sehen und sie gleichzeitig zum Multiplikator machen, Wissen und Gefühle im Zusammenhang mit diesem Thema in ihre Familien weiterzugeben.

     

    Die Alexander-von-Humboldt-Schule, das Gertrud-Bäumer-Gymnasium, das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und die

    Käthe-Kollwitz-Schule haben sich an diesem Projekt beteiligt.

     

    Wie können sich Schüler mit diesem Thema auseinandersetzen?

     

    Auf kreative Art und Weise haben sich die jungen Menschen Gedanken zu der Erkrankung gemacht und versucht, diese auf unterschiedlichste Art und Weise darzustellen --- auch mit ihren Folgen für die Betroffenen.

     

    So wurde ein Theaterstück entwickelt, eine Kunstausstellung vorbereitet, Anschauungsmaterial entwickelt, Spiele entwickelt und noch vieles mehr...

     

    Am 3. November 2016 wurden die Ergebnisse in einer großen Veranstaltung im Vaßbendersaal an der evengelischen Stadtkirche in Remscheid präsentiert.

     

    Die Arbeiten der Schüler beeindruckten das gesamte Publikum. Es ist bemerkenswert mit welcher Feinfühligkeit und großem Engagement sich die jungen Menschen mit dem Thema "Demenz" auseinandergesetzt haben.

     

    Alle vier Schulen wurden durch die Bürgerstiftung Remscheid mit einem Preisgeld von je 500,00 Euro ausgezeichnet. Dieser Geldbetrag soll weitere Aktivitäten an den Schulen fördern.

     

     

    Bild: Alexander Kajola

    Dieses Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der

     

    Bürgerstiftung Remscheid,

     

    des Demenz Servicezentrum Bergisch Land und

     

    des Altenpflegezentrums "Der Wiedenhof"

BÜRGERSTIFTUNG REMSCHEID

C/O WILFRIED MILZ

WESTHAUSER STR.7

42857 REMSCHEID

 

T:  (0 21 91) 72 31 5 (Wilfried Milz)

T:  (021 96) 88 96 17 (Kathrin Gilberg)

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